Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelÜberleben & Überschreiten vs. Überlesen & Überschreiben : Die heteronormative Ordnung des queeren Diskurses
- Verfasser
- Enthalten inTextpraxis, H. Textpraxis, S.
- Erschienen
- SpracheDeutsch
- DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
- URN
- DOI
Zugriffsbeschränkung
- Das Dokument ist frei verfügbar
Links
- Social MediaShare
- Nachweis
- IIIF
Dateien
Klassifikation
Zusammenfassung
Sowohl im akademischen als auch im populären Gebrauch wird ›queer‹ infolge des fortwährenden Überschreibens und Überlesens bewusst ambivalenter Textgestaltungen schon seit einiger Zeit nicht mehr abgrenzend zu den häufig analog gebrauchten Termini ‚gay/lesbian‘ oder ‚homosexual‘ verstanden. Beispielhaft für diese Heteronormativierung ist der Umgang mit Oscar Wildes ‚The Picture of Dorian Gray‘ und ‚Mrs. Dalloway von Virginia Woolf. Ihre genuin queere Verweigerung einer definierenden und kategorisierenden Denk- und Schreibweise findet bislang weder in der kritischen Rezeption noch in ihren Adaptionen der Milleniumswende ihre angemessene Korrespondenz. Im Gegenteil, das Beharren beider Erzählungen auf Uneindeutigkeit als Überlebensprinzip wird als ›Pose‹ bzw. ›Verschleierungstaktik‹ verstanden, wobei autobiographische Bezüge der Autor_innen vorherrschen. Auf diese Weise werden die subversiven Erzählstrategien beider Texte in eine heteronormative Ordnung überführbar.
Statistik
- Das PDF-Dokument wurde 7 mal heruntergeladen.
