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Abstract
( AGermanA )

Krankheitsbedingte Leistungseinschränkungen von Führungspersonen können sich wesentlich auf die wirtschaftliche und organisatorische Lage von Gesellschaften auswirken. Der Umgang der Führungspersonen mit ihrer Gesundheit betrifft also trotz der eigentlich privaten Sphäre auch das Unternehmen. Diese Arbeit geht der Frage nach, ob Geschäftsleiter von Kapitalgesellschaften aufgrund ihrer Stellung besondere gesundheitliche Pflichten erfüllen müssen. Sie skizziert das Spannungsfeld der betroffenen Interessen von Unternehmen und Geschäftsleiter und untersucht, ob sich die denkbaren gesundheitsbezogenen Pflichten aus gesellschaftsrechtlichen Normen herleiten lassen. Dabei nimmt die Arbeit auch Bezug auf grund- und arbeitsrechtliche Wertungen und Grundsätze. Die Arbeit setzt sich außerdem mit der Frage auseinander, ob und wann börsennotierte Aktiengesellschaften Anlegern im Rahmen der Ad-hoc-Publizität die Krankheit ihres Geschäftsleiters mitteilen müssen.