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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit untersucht den Begriff der Konsumkompetenz als ein Konstrukt der ökonomischen Bildung. Ziel der Arbeit ist es, Konsumkompetenz für Large-Scale-Assessments im Rahmen der Bildungsevaluation zu operationalisieren.

Zur Analyse der Begriffes Konsumkompetenz wurden Studierende des Lehramtsstudiengangs Sozialwissenschaft zu ihrer Auffassung von Konsumkompetenz befragt. Anschließend wurde mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse die gewonnen Beschreibungen kategorisiert. Die dadurch entstehenden Kategorien werden als Teilkonstrukte der Konsumkompetenz betrachtet. Diese Kategorien wurden ergänzt durch Beschreibungen in der Literatur. Die so gewonnen Teilkonstrukte werden im theoretischen Teil der Arbeit erläutert und auf die Möglichkeit hin untersucht, inwieweit sie sich in Large-Scale-Assessments messen lassen. Gütekriterien zur Messung von Tests für die ökonomische Bildung werden zusammengetragen und eingesetzt.

Einige Teilkonstrukte bilden die Grundlage für die Erstellung eines Instruments zur Messung der Konsumkompetenz. Das Instrument unterscheidet sich von herkömmlichen Frageformen, die hauptsächlich Faktenwissen erfassen. Ein Hauptmerkmal besteht darin, dass es einen Rückschluss auf die Handlungen der Testteilnehmer in bestimmten Konsumsituationen zulässt. Das Instrument wurde an vier 8. Klassen einer Realschule ausgeteilt. Zur Validierung des Instruments wurden u. a. Einstellungen, Verhaltensweisen und Wissen zu typischen Konsumsituationen der Schülerinnen und Schüler erfasst. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Probanden ihre Antworten an ihrem eigenem Konsumverhalten ausrichten.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper examines the concept of consumer competence as a construct of economic education. The aim of this work is the operationalication of the concept for large-scale assessments as part of evaluation in educational systems.

Teaching-students of the subject social science were asked about their perception of consumer competence to analyze the concept of consumer skills. The obtained descriptions were categorized with the qualitative content analysis. The resulting categories are considered as a part of consumer competence. Based on this preliminary work these categories have been revised and supplemented by the aid of descriptions in the literature. The so obtained partial constructs are explained in the theoretical part and examined to the possibility, to what extent they can be measured in large-scale assessments. There are collated and used quality criteria for measuring tests for economic education.

Some constructs form the basis for the creation of an instrument for measuring the consumption competence. The instrument differs from traditional question forms that mainly capture factual knowledge. A main featur in that it allows a conclusion on the actions of the test takers in certain consumer situations. The instrument was distributed to four 8. classes of secondary school. For validation of the instrument, attitudes, behaviors and knowledge about typical consumption situations for students where used. The results indicate that subjects orient their answers on their own consumer behavior.

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