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Zusammenfassung
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Die Universität Siegen hat sich in den letzten Jahren, unterstützt und koordiniert vom Zentrum zur Förderung der Hochschullehre, beim Thema Open Educational Ressources/OER in der Community einen guten Namen erarbeitet.

"[...] Ohne die Aufnahme der Forschung Anderer ins eigene Denken, ohne Zitat, Interpretation, Weiterführung fremder Gedanken ist Forschung nicht denkbar. Dagegen spielt sich die Lehre ganz oft hinter geschlossenen, wenn nicht gar verschlossenen Türen ab. [...] Die Bereitschaft, anderen die eigenen Formate und Inhalte zur Verfügung zu stellen, ist gering; noch geringer scheint die Offenheit, das, was andere in der Lehre und für die Lehre erarbeitet haben, anzunehmen, aufzunehmen und für die eigene Lehrtätigkeit fruchtbar zu machen.

Zu diesem „professoralen“ Habitus steht das Konzept von OER in diametralem Gegensatz. Deshalb sind OER revolutionär. Und da die neuen, digital eröffneten Kommunikationsformen für OER ein fruchtbarer Boden sind, weil OER sich vergleichsweise leicht entwickeln und verbreiten lassen, ist die Angst vor der Revolution umso größer. [...]

Der Schlüssel, der die verschlossenen Seminar- und Vorlesungsräume öffnet, liegt für mich in der vielbeschworenen „Einheit von Forschung und Lehre“. Denn für Forschung wie Lehre gilt: Das Geheimnis des Erfolgs ist der Austausch, ist das wechselseitige Geben, Nehmen und Weiterentwickeln von guten Ideen und kreativ präsentierten Inhalten. Das ist die neue Offenheit, zu der diese Publikation ermutigen will." (Michael Bongardt, Prorektor für Studium, Lehre und Lehrerbildung Univ. Siegen)

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