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Abstract

Supervision of doctoral researchers plays an important role for finishing a PhD. According

to the current state of research, regular meetings, the expertise and the sympathy

for the supervisor are important determinants. In this working paper, results of

an online survey of doctoral researchers at Bielefeld University in 2020 with the focus

on supervision are presented. The respondents were partially to rather satisfied with

their supervisor. About 25% already had a conflict with the supervisor which was from

their point of view provoked mainly by the supervisor himself. One in ten respondents

already changed the supervisor. Differences between the faculties and especially the

sexes were found: Women appeared to feel more disadvantaged. Besides, needs of

PhD researchers could be identified: Doctoral researchers would like to receive more

support concerning networking with other professors, scientists or field access. Moreover,

about one third of the respondents wish to get more help with publications and

advice on methods or theories. By means of this working paper, need for action of

supervisors and the university could be detected in order to improve the conditions of

PhD researchers.

Zusammenfassung

Die Betreuung der Promovierenden stellt einen wichtigen Teil des Promotionserfolgs

bei ihrem Forschungsvorhaben dar. Gemäß dem Forschungsstand spielen regelmäßiger

Kontakt zur Betreuungsperson und seine/ihre Expertise, aber auch gegenseitige

Sympathie eine Rolle. Die in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse einer Online-

Befragung der Promovierenden der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2020 nimmt die

Betreuung von Promovierenden in den Fokus: Die Promovierenden waren teilweise

bis eher zufrieden mit ihrer Betreuung, aber auch etwa jede/r vierte Befragte hatte

bereits einen Konflikt mit der Betreuungsperson, wobei sich Unterschiede nach Fakultäten

zeigten. Die Konflikte wurden in der Wahrnehmung der Promovierenden zumeist

von den Betreuenden ausgelöst. Jede/r zehnte Befragte hat bereits seine Betreuungsperson

gewechselt. Dabei wurden Geschlechterunterschiede zu Ungunsten von Doktorandinnen

festgestellt. Außerdem konnten Wünsche der Promovierenden in Bezug

auf Unterstützungsleistungen identifiziert werden: Vernetzung in Form von Kontakt zu

Professoren/innen, Forscher/innen oder Feldzugang, Hilfe bei Publikationen und bei

der Auswahl der Methoden sowie Theorien wünschen sich etwa ein Drittel der Befragten.

Durch diesen Beitrag können Betreuenden sowie der Universität Handlungsbedarfe

aufgezeigt werden, um die Promotionsbedingungen zu verbessern.