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Abstract

This study discusses the relation between the integration of adolescents and the occurence of health disturbances, especially psychosomatic symptoms. Social relations to parents and peers as part of the adolescent personal betwork have been studied to identify potential sources of tension and support for young people. The empirical results indicate that frequent conflicts with parents increase the probability of psychosomatic stress reactions occuring; in contrast, the social position in the peer group plays a less important role. On average, female adolescents reported psychosomatic symptoms to a greater extent than male adolescents. In spite of reported conflicts, young people accept their parents as a potential source of support. However, actually asking for support has a negative influence on the occurence of psychosomatic symptoms.

Abstract

Thematisiert wird der Zusammenhang zwischen der sozialen Einbindung Jugendlicher und dem Auftreten von Gesundheitsbeeinträchtigungen in Form psychosomatischer Beschwerden. Die Beziehung zu Eltern und Gleichaltrigen als Teil des persönlichen Netzwerks Jugendlicher wird auf Belastungs- und Unterstützungspotentiale untersucht. Die empirischen Analysen zeigen, daß häufige Konflikte mit den Eltern die Wahrscheinlichkeit des Auftretens psychosomatischer Streßreaktionen erhöhen; die soziale Position in der Gleichaltrigengruppe spielt demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Weibliche Jugendliche reagieren stärker mit psychosomatischen Beschwerden als männliche. Trotz auftretender Konflikte werden Eltern als wichtige Ansprechpartner von den Jugendlichen wahrgenommen. Die reale Situation des Nachfragens um Hilfe beinhaltet dagegen auch belastende Momente, bezogen auf das Auftreten psychosomatischer Beschwerden. Der empirischen Analyse liegen Daten aus den ersten beiden Wellen einer Längsschnittstudie zugrunde, die ihren Ausgangspunkt in einer repräsentativen Stichprobe von 1717 Schülerinnen und Schülern im Alter von 13-16 Jahren in Nordrhein-Westfalen nimmt. Die Arbeit entstand im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 227 ''Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter'' an der Universität Bielefeld.

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