Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelProzess- und Ergebnisqualität der chirurgischen Therapie von Ösophagusperforationen
- Verfasser
- Betreuer
- Erschienen
- SpracheDeutsch
- DokumenttypDissertation
- Schlagwörter (DE)
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Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den stationären und postoperativen Langzeitverlauf von 58 Patienten, die aufgrund einer Ösophagusperforation operativ behandelt wurden. Zur Diagnosestellung eignete sich eine Kombination aus Ösophagographie und ÖGD/Röntgenaufnahme des Thorax. OP-Verfahren der Wahl war unabhängig vom Ausmaß der Läsion oder vom OP-Zeitpunkt die Übernähung (74%). Bei gegebener Indikation erfolgte eine Ösophagusresektion (17%), eine alleinige Drainagenversorgung (7%) oder Exploration (2%). Zur Reduktion der Nahtinsuffizienz nach Übernähung sollte bei Achalasiepatienten zusätzlich eine Myotomie erfolgen. Die postoperative Letalität (14%) war mit Komplikationen infektiöser Genese (v.a. Mediastinitis, Sepsis) korreliert. Ein verspäteter Therapiebeginn, das Perforationsausmaß oder OP-Verfahren hatten keinen signifikanten Einfluss. Eine postoperative Versorgung durch eine Magensonde erwies sich als Vorteil, da diese Patienten im Langzeitverlauf signifikant häufiger beschwerdefrei waren.
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