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Abstract

1994 wurde der Soester Bürtstenmacherbetrieb Karl Suppe (eine Werkstatt mit angegliedertem Bürstenfachgeschäft) nach 100-jährigem Bestehen geschlossen. An seinem Beispiel wird eine umfassende Dokumentation des traditionellen, im Aussterben begriffenen Bürstenmacherhandwerks geliefert sowie ein detailgetreues Bild der Lebens- und Arbeitswelt der Menschen nachgezeichnet, die für diesen Betrieb gearbeitet haben. Durch die Überprüfung und die Verknüpfung der aus unterschiedlichen Quelle (Realien, Archivalien) und Erhebungsmethoden (Interview, Fragebogen, teilnehmende Beobachtung) gezogenen Ergebnissen war es möglich, einen Überblick über die im traditionellen Bürstenmacherhandwerk genutzten Maschinen, Geräte und Werkzeuge, die verarbeiteten Materialien, die praktizierten Handwerkstechniken und die hergestellten Produkte zu geben, und die reale Situation eines derartigen Betriebes mit Produktion und Verkauf bis zu seiner Aufgabe am Ende des 20. Jahrhunderts nachzuzeichnen. In 1994 the Brush-making company Suppe (workshop and storefront) closed down after 100 years of business. This paper looks at the almost extinct traditional brush making trade extensively. Further, it documents the lives of the company workers in detail. Different sources, objects, company books and private archives were verified and connected. Interviews, questionairs and participating studies brought more finding. Traditional brush making tools, machines and implements, as well as trade materials, trade techniques and finish products were studied. The result is a view into the life of this company showing production an sales until it's closure in the end of the 20th century.

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