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Zusammenfassung
( ADeutschA )

Das Leitbild der ‚creative city‘ ist innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte zu einer international präsenten Stadtentwicklungsvision geworden. Auch in Kapstadt hat sich seit Mitte der 2000er ein intensiver Diskurs um das Versprechen einer ‚kreativeren' Stadt entwickelt, insbesondere mit Blick auf die nach wie vor nur sehr langsam voranschreitende urbane Integration zwanzig Jahre nach dem formalen Ende der Apartheid. Am Beispiel der Bewerbung um den Titel „World Design Capital 2014“ konzipiert die vorliegende Arbeit Kapstadts aufstrebende 'Kreativstadtlichkeit' (creative cityness) als ein relationales und sich ständig weiterentwickelndes Konstrukt unterschiedlicher politischer, sozialer, räumlicher und ökonomischer Stadtsteuerungslogiken, welche gleichzeitig auf verschiedenen Maßstabsebenen wirken und deren Genealogie die Arbeit empirisch detailliert aufarbeitet und analysiert.

Zusammenfassung
( AEnglischA )

Over the past two decades the creative city has become a seemingly ubiquitous international urban development paradigm. Since the mid-2000s, the promise of a more creative city has also permeated Cape Town’s urban transformation agenda, not least in light of the sluggish pace of urban integration twenty years after the formal end of apartheid. Using the case of the city’s bid for the title of “World Design Capital 2014”, the thesis conceptualises Cape Town’s aspirational creative cityness as a relational construct of different political, social, spatial and economic urban governance logics that simultaneously operate at various scales. The thesis empirically reconstructs this genealogy and provides a detailed analysis of the intricate knowledge/power complex emerging around the notion of the ‘first African design(er) city’.

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