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Zusammenfassung
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Die Nephrotoxizität von Cyclosporin A ist hinreichend bekannt. Interessant bleiben die prognostische Relevanz und die Dosisabhängigkeit des Langzeittransplantatüberlebens. Die Fragestellung dieser Studie war, ob der langfristige Verlauf der Nierenfunktion nierentransplantierter Patienten über fünf Jahre unter niedrigen (<150ng/ml) bzw. hohen (>150ng/ml) Cyclosporinspiegeln unterschiedlich ist. Die Retentionswerte und die Kreatinin-Clearance zeigten zwischen den Gruppen keinen signifikanten Unterschied, im Gegensatz zum Verlauf des Serumphosphats: Hier fielen in Gruppe A anfangs erniedrigte Werte auf, die sich im Verlauf in den Normbereich einstellten, in Gruppe B war ein Abfall von zunächst erhöhten auf zuletzt hochnormale Werte zu beobachten, was durch eine im Verlauf schlechtere tubuläre Reabsorption erklärbar ist. Dies zeigt, dass unterschiedliche Cyclosporinspiegel nicht zwangsläufig die Gesamtprognose des Transplantates im Langzeitverlauf verschlechtern müssen. Nephrotoxicity of cyclosporine is well known. Prognostic relevance and dose-dependance of long term graft survival remain interesting. The question of this study was, wether the long term outcome over five years of renal function in patients with renal transplant is different under low (<150ng/ml) respectively high (>150ng/ml) levels of cyclosporine. The laboratory test results concerning renal retention and the clearance of creatinine didn’t differ significantly, in contrast to the serum-phosphate-levels. Group A first showed reduced serum-phosphate, that increased to normal in the end, whereas in group B there was a decrease from first exalted serum-phosphate to finaly high normal levels. This can be explained by an impaired tubular reabsorption. It shows, that different cyclosporine-levels do not have to worsen long term graft outcome.

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