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Abstract

Zahlreiche humane Feten mit angeborener schwerer Zwerchfellhernie sterben trotz optimaler Behandlung kurz nach der Geburt. Ein Verschluss der fetalen Trachea kann bei Feten mit lebensbedrohender Zwerchfellhernie als vorgeburtliche Behandlung zur Therapie eingesetzt werden. Prinzip: Wird die fetale Luftröhre operativ verschlossen, staut sich die von der Lunge zur pränatalen Offenhaltung der kleinen Atemwege gebildete Flüssigkeit an. Der dabei entstehende Flüssigkeitsdruck dehnt nicht nur die Lungen auf sondern wirkt zusätzlich als starker Reiz für die Neubildung von Lungengewebe. Im Rahmen dieser Dissertation zeigte sich, dass die Ballonokklusion der Trachea bei Schaffeten mittels minimal invasiver fetoskopischer Techniken sicher und reproduzierbar möglich ist. Ungeborene mit einer aus einer Ultraschallmessung erwartbar geringen Überlebenswahrscheinlichkeit von 10-30% stellen die Gruppe dar, für die dieses experimentelle Verfahren eine lebensrettende Therapie sein kann.

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