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Abstract (German)

Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Analyse und formalisierten Abbildung von Metadaten für Bewegtbilddokumente. Dies geschieht anhand einer Neuentwicklung von Syntagmen zur Strukturierung von Teildokumenten im Film. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Syntagmen, die erstmals auch Dokumentteile unterhalb der Einstellungsebene berücksichtigen.

Bisher kann eine Menge von Einstellungen nur dann syntagmatisch klassifiziert werden, wenn sie als Ganzes räumlich zusammenhängend ist. Dies ist für die logische Assoziation von Einstellungen allerdings nicht zwingend notwendig. Ein Beobachter kann trotz eines fehlenden räumlichen Zusammenhangs Segmente als zusammengehörig auffassen. Hier wird durch neu entwickelte perzeptive Syntagmen die Aggregation von Einstellungen ohne räumliche Zusammenhangsbedingungen geleistet.

Das Ergebnis ist eine formalisierbare Beschreibung perzeptiver filmischer Syntagmen, einbettbar in das Metadatenformat MPEG-7.

Abstract (English)

This thesis researches the analysis and the formalised metadata mapping of moving data. Therefore a new syntagma for structuring document subparts in movies is being developed. The dissertation focuses on syntagmata which for the first time consider subparts of a document below the shot level.

Until now, a set of shots could only be syntagmatically classified, if they were spatially connected. However, this is not mandatory for the logical association of all kinds of shots. Despite the missing spatial connection, an observer can classify segments as if they belonged together. With the new development of a perceptive syntagma, shots lacking a spatial connection can now be aggregated.

The result is a formalized description of perceptive syntagmata for moving data which can be embedded in the metadata format MPEG-7.

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