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Zusammenfassung (Englisch)

We describe the computation of parton distribution functions (PDFs) of the nucleon from first principles. The investigation is done within the lattice formulation of Quantum Chromodynamics (QCD). The numerical calculations are performed employing a twisted mass ensemble of gauge field configurations simulated with two degenerate light quarks with mass fixed to their physical value. By using the quasi-PDF approach we extract the isovector unpolarized, helicity and transversity distributions. Within this approach, we compute quasi-distributions which are related to the physical PDFs using the framework of Large Momentum Effective Theory. As the nucleon boost increases, we observe that the renormalized lattice PDFs move towards the quark distributions extracted from global QCD analyses. The results at larger momentum boost reproduce the main features of the phenomenological fits to inclusive and semi-inclusive scattering data. We discuss future issues that need to be addressed to eliminate systematic uncertainties related to the lattice calculation. The results obtained clearly demonstrate the potential impact of non-perturbative methods in the determination of PDFs and open a most promising path to investigate quantities that require the evaluation of non-local operators on the lattice.

Zusammenfassung (Deutsch)

Wir beschreiben die ab-initio Berechnung von Parton Verteilungsfunktionen (PDFs) des Nukleons. Die Untersuchung wird innerhalb der Gitterformulierung der Quanten-Chromodynamik (QCD) durchgeführt. Die numerischen Berechnungen werden unter Verwendung von Ensemblen von Eichfeldkonfigurationen durchgeführt, die einen chiral verdrehten Massenterm benutzen, wobei die leichten Quarks massen-degeneriert und auf ihren physikalischen Wert fixiert sind. Mit Hilfe des Quasi-PDF-Ansatzes extrahieren wir die Isovektor-unpolarisierten Helizität und Transversalverteilungen. Innerhalb dieses Ansatzes berechnen wir zunächst Quasi-Verteilungen und verknüpfen diese mit den physikalischen PDFs im Rahmen der effektiven Theorie großer Impulse. Wir finden, dass sich die renormierten Gitter-PDFs mit zunehmenden Nukleon-Boost den Quark-Verteilungen annähern, wie sie aus globalen QCD-Analysen extrahiert werden. Insbesondere reproduzieren die Ergebnisse bei größerem Boost die Hauptmerkmale der phänomenologischen Fits an inklusive und semi-inklusive Streudaten. Wir sprechen zukünftige Probleme an, die angegangen werden müssen, um systematische Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Gitterberechnung zu kontrollieren. Die erzielten Ergebnisse verdeutlichen klar die potenzielle Anwendung von nicht-störungstheoretischen Methoden bei der Bestimmung von PDFs und eröffnen einen vielversprechenden Weg zur Untersuchung von Größen, die die Berechnung von nicht-lokalen Operatoren auf dem Gitter erfordern.

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