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Abstract (German)

Zeichnungsbasierte Bausoftware bietet in besonderen Maße die Gelegenheit, intuitiv zu nutzende, weitgehend sprach- und textfreie grafische Benutzungsoberflächen zu gestalten. In diesem Sinne „direkte“ Benutzungsoberflächen vermeiden möglichst die heute typischerweise ineffizienten Umwege über Hauptmenüs, Untermenüs und Listenauswahl oder Symbolanhäufungen am äußeren Bildrand, weit weg vom dargestellten Objekt, das bearbeitet werden soll. Bauzeichnungen und Symbole, die interkulturell verstanden werden, sind ein bisher weitgehend ungenutztes Potential für „intelligente“, ohne Text verständliche Elemente von Benutzungsoberflächen.

Für die Gestaltung von Benutzungsoberflächen gibt es bisher keinen weltweit gültigen Standard. Anhand von marktüblichen, teils vorbildlichen Hersteller-Konventionen und der europäischen Norm 9241 analysiert diese Arbeit deshalb zunächst weltweit eingesetzte Standardsoftware sowie fachspezifische Anwendungen des Bauwesens mit dem Ziel, darauf aufbauend die mit textfreien grafischen Benutzungsoberflächen verbundenen programmtechnischen Fragestellungen zu lösen, die bisher nicht wissenschaftlich untersucht wurden.

Mit diesen Grundlagen leitet die Arbeit einen neuen programmtechnischen Ansatz für die Programmierung von direkt am Bauteil-Objekt sich anbietenden Benutzungsoberflächen her.

Dazu entwickelte Software-Prototypen zeigen als experimenteller Nachweis der Theorie die Entwicklungsschritte und demonstrieren anschaulich, welche neuen Entwicklungsumgebungen und Klassenbibliotheken in diesem Bereich der Bauinformatik grundsätzlich neue Lösungsansätze unterstützen, die dem Re-Engineering weltweit eingesetzter Bausoftware dienen.

Dadurch wird auch den weniger großen Entwicklungsfirmen für Bausoftware der Weg aufgezeigt, wie zukünftig in weltweiten Netzen eingesetzte Bausoftware für den Weltmarkt entscheidend geeigneter entwickelt werden kann, als mit bisherigen Ansätzen möglich. Für das Bauwesen insgesamt erschließen sich dadurch internationale Kooperationsmöglichkeiten im Auslandsbau in einem Maße, wie es bisher zumindest für mittelständische Baufirmen undenkbar war.

Abstract (English)

Drawing based building software offers in particular the opportunity to design intuitively usable widely language- and text-free graphic user interfaces. In these terms, „direct“ user interfaces possibly avoid today’s typical inefficient detours over main menus, sub menus, list selection, or symbol accumulations at the outermost window border, far away from the displayed object which is supposed to be processed. Constructiondrawings and symbols, which are understood intercultural, are a so far extensively unused potential for „intelligent“ without text understandable elements of user interfaces.

Up to now, a globally valid standard for the design of user interfaces does not exist. With exemplary manufacturer’s conventions and the European Code 9241 this work at first analyses the globally used standard software, as well as subject specific applications of civil engineering with the purpose to solve the thereby program technical questions connected to the user interfaces which until now have not been scientifically tested.

With these basics the work guides a new technical approach for the programming of user interfaces which provides itself directly from the component object.

Developed software prototypes for this display the developmental steps as an experimental proof of the theory and clearly demonstrate which new development surroundings and class libraries in this area of the civil engineering computer science basically support new solution approaches which serve the re-engineering of the globally used building software.

Thereby the way is also shown to the lesser sized development companies for building software how in the future the used civil engineering software in global nets can be developed more conveniently for the global market as it has been possible until now. Therefore, for whole civil engineering international co-operation opportunities in foreign markets develop to an extent which until now has been at least for medium construction companies unimaginable.

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