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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit behandelt die theoretische Erfassung und prototypische Erzeugung komplexer Musterdokumente mit synchronisiertem »Volltext« und »Bewegtbild«. Dabei werden wesentliche Randbedingungen für die Dokumentengliederung ermittelt. Diese Randbedingungen erlauben es dann, unterhalb der Plattformebene (des »reinen« Buchs und des »reinen« Films) neue multimediale Hybrideditionen auf Basis elektronischer Publikationsformate als Ausgabeplattform »sinnvoll« zu generieren.

Empirisch wird der Fall einer Synchronisation von textlichen Beschreibungen mit bildlichen Darstellungen untersucht, in denen die Äußerungssituation des Textes repräsentiert ist. Dann liefert das Bild für eine Menge von textlichen Inhaltsstücken relevante Kontextinformationen, so dass eine Synchronisation nicht nur eine Geschmacksfrage ist, sondern einer »inneren Logik« unterliegt. Auf Basis einer syntagmatischen und situationstheoretischen Analyse eines Spielfilms wird demonstriert, wie eine entsprechend plausible Strukturierung des Bildmaterials vorgenommen werden kann.

Mit Hilfe von regelbasierten Zusammenhangsbeschreibungen der Inhaltsfragmente wird dann dynamisch eine intermediale Synchronisation zwischen den in ihrer Struktur gänzlich verschiedenen Inhaltsarchitekturen »Volltext« und »Film« für den Beispielfilm »Eyes Wide Shut« mit zugehöriger Navigation tatsächlich erzeugt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis describes the theoretical recording and prototypic generation of complex document templates with synchronized ‘full-text’ and ‘moving image’. Basic conditions for document structuring will be determined. Below platform layer (of the ‘pure’ book and the ‘pure’ movie) based on electronic publishing formats, these conditions then allow the ‘reasonable’ generation of new multimedia hybrid editions as output platform.

In an empirical study, synchronizations between textual descriptions and image representation, which represent the context of the written text, will be analyzed. The image then provides relevant contextual information for a set of textual content portions so that synchronizations are not only a matter of taste but also underlie an ‘internal logic’. Based on syntagmatic and situationtheoretic analyses of a narrative film, it will be demonstrated how image material can be structured plausibly.

Rule-based correlation-specifications for content portions will provide a dynamic creation of an intermedia synchronization between the structurally completely different content architectures ‘full-text’ and ‘movie’ and the associated content navigation. The movie ‘Eyes Wide Shut’ will act as example.

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