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Abstract (German)

Der Schmerz gehört zu den Urphänomenen des Lebens. Die Bemühungen, ihn zu bekämpfen, sind daher so alt wie die Menschheit. Heutzutage ist das Lindern von Schmerzen kaum ein unlösbares Problem, da die Auswahl von Arzneimitteln auf dem Markt sehr groß ist. Schüler1) kommen schon von frühester Kindheit an mit Arzneimitteln in Kontakt. Trotz dieser Tatsache, wird das Thema "Arzneimittel" im Chemieunterricht nur oberflächlich oder gar nicht behandelt. Selbst in den Lehrplänen wird dieses Thema nur am Rande erwähnt. Aber "Schule ist auf Grund des Erziehungs- und Bildungsauftrages verpflichtet, an der Gesundheitserziehung mitzuwirken."2)

Mit der vorliegenden Dissertation möchte ich eine bestehende Materiallücke zu den "Arzneimitteln" schließen und Hemmschwellen in der praktischen Umsetzung abbauen. Dabei soll ASPIRIN© als das Beispiel-Medikament behandelt werden, das die Schüler von der Klasse 7 bis zum Abitur unter verschiedenen Gesichtspunkten erschließen.

Im 1. Teil der Arbeit soll ein kompakter und übersichtlicher Informationspool zusammengestellt werden, der die Kollegen mit notwendigen Informationen über ASPIRIN© als ein Arzneimittel, in dem Acetylsalicylsäure als Wirkstoff enthalten ist, versorgt. Dieser Teil der Arbeit soll Chemie- und Biologielehrern dienen, die das Thema "Arzneimittel und ASPIRIN©" im Unterricht einführen und behandeln wollen.

Der 2. Teil der Arbeit ist ein fachdidaktisches Forschungsprojekt. Darin werden Experimente, die zugehörigen Arbeitsblätter und Musterlösungen entwickelt, im Unterricht erprobt und evaluiert. Neu daran ist, dass ASPIRIN© bzw. Acetylsalicylsäure als Leitsubstanz in die Curricula der Sekundarstufe I und II eingeordnet werden soll.

Die nach den Richtlinien obligatorischen Themen für den Chemieunterricht werden durch den Kontext ASPIRIN© erweitert, indem dieses Medikament auf verschiedenen Stufen des Spiralcurriculums immer wieder aufgegriffen wird.

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1) aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei der Beschreibung von Personen und Personengruppen nur die männliche Form benutzt. Sie gilt dann sinngemäß für männliche und weibliche Personen.

2) [49], S. 7

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