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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Verdichtung des Fernsehmarktes, sowie die schnellen Veränderungen der Zuschauerzielgruppen, erfordert für Fernsehsender in immer kürzer werdenden Abständen verstärkte Maßnahmen von Programmjustierungen zur Generierung eines homogenen Programms und gleichzeitig starker visueller Abgrenzung gegenüber der Konkurrenz.

Fernsehdesign, schon längst nicht mehr nur ein Mittel um die Erscheinung von Sendungen und Programmtafeln ästhetisch zu gestalten, hat heute eine Vielzahl von neuen programmverbindenden Aufgaben, um dem Zuschauer einen angenehmen Fernsehgenuss zu bereiten und ihn an das Programm sowie an die weiteren marketingtechnischen Unternehmungen eines Senders langfristig zu binden. Neue Tätigkeitsfelder mit crossmedialen Aktivitäten kennzeichnen die heutigen Bemühungen von Fernsehsendern, wobei das Design eines Senders, im Spagat zwischen Fernsehprogramm und anderen durch den Sender eingesetzten Medien, ein ganzheitliches und umfassendes Erscheinungsbild schaffen muss.

Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert die heutigen Bemühungen von Fernsehsendern im Einsatz von Design als verknüpfendes und umspannendes Werkzeug für den gezielten Imageaufbau und die Bindung von Zuschauern an das Unternehmen Fernsehsender. Zwecks der detaillierten Analyse in der Gewinnung von Erkenntnissen im Bereich TV-Design, wurden die beiden großen privaten Vollprogrammsender RTL und ProSieben mit ihren umfangreichen crossmedialen Anstrengungen ausgewertet. Ziel war es, allgemeingültige Aussagen in Bezug auf Senderdesign, Programmaufbau und der visuell inhaltlichen Verknüpfung mit anderen Medien treffen zu können, damit diese später auf das aktuelle Fallbeispiel "VIVA Musikfernsehen" für eine vergleichende Analyse angewandt werden konnten. Die VIVA Fernsehen GmbH, ein Sender der jungen Mediengeneration, befindet sich derzeit in einer starken Umbruchphase. Der Wunsch "erwachsener" zu werden und für die Zielgruppe besseres Musikfernsehen zu produzieren, beschäftigt die Macher des Senders.

In dieser Arbeit werden die visuellen Probleme des Senders VIVA, auf der Basis der vorher in der Analyse gewonnen Erkenntnisse, behandelt und ausführlich dargestellt. Neben der Problembehandlung des Fallbeispiels VIVA, soll diese Ausarbeitung ein Beitrag zum allgemeinen Verständnis von heutigem Fernsehdesign sein und die Thematik anschaulich darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

Consolidation of the television market and rapid changes in viewer target audiences mean that stronger programme adjustment measures are required - at ever more frequent intervals - in order to generate homogenous programming, while ensuring adequate visual distinction to competitors.

No longer merely a method for the aesthetic design of programmes and programme announcements, television design faces many new tasks today in associating programmes, in order to provide viewers with an enjoyable viewing experience and to generate their commitment to both the programme and to the further marketing-oriented activities of a television station.

New areas of cross media activity characterise the efforts made by these companies, whereby the design of a station, balanced between the television programme and other media operated by the station, has to generate a consistent and comprehensive image.

This dissertation analyses present-day attempts by television stations in the application of design as a connective and all-embracing tool for the generation of a targeted image and of viewer commitment to the station.

The comprehensive cross media efforts made by the two large private stations RTL and ProSieben were evaluated for the purposes of detailed analysis in gaining knowledge in the area of TV design. The objective was to identify generalised statements in terms of station design, programming and the visual content association with other media, in order to be able to subsequently apply these to a comparative analysis to the current case study "VIVA Music TV".

VIVA Fernsehen GmbH, a broadcaster of the young media generation, is in a heavy state of flux. The management of this station is working on achieving a more "mature" image and producing better music television for its target group.

Within the scope of this dissertation, the visual problems of the VIVA station are covered and presented in detail, based on the previous knowledge gained in the analysis.

Apart from covering the problems of the VIVA case study, this evaluation is intended to provide a contribution towards the general understanding of present-day television and to present the theme in a graphic way.

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