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Abstract
( AGermanA )

Die Situation an den deutschen Hochschulen wird – wieder einmal – als krisenhaft

beschrieben. Doch auch Veränderungen im Tertiärbereich sind nichts naturwüchsiges,

sondern sie beruhen auf politischer Gestaltung.

Die primär politisch anmutende Frage, welche Einflüsse aus dem Politik- und Rechtssystem,

insbesondere aus der Gesellschaftsstruktur, der Kultur, der Wirtschaft sowie aus dem

Bildungs- und Beschäftigungssystem und den Systemen zur privaten Lebensgestaltung auf die

Hochschule als Institution allgemein und auf die Konstruktion von Studiengängen speziell

wirken, ist auch aus pädagogischer Sicht von Bedeutung, da sie die Rahmenbedingungen für

die personale Entwicklung von Studierenden in den Hochschulen –fördernd oder hemmend –

(mit)gestalten.

Unter Berücksichtigung von Entwicklungen in der Soziologie, Politikwissenschaft und

Berufs- und Wirtschaftspädagogik ist ein Analysemodell für die akademische

Berufsausbildung entwickelt worden, mit dessen Hilfe die Vorstellungen der

(Regierungs)Parteien zu dieser Thematik anhand spezifischer Kriterien untersucht und

verglichen wurden. Mit Hilfe dieses Analyseinstrumentariums wurden die gesellschaftlichen

Ziele und Aufgaben, die für die Organisation der Hochschulen und für die Konstruktion von

Studiengängen hochschulpolitisch diskutiert und gesetzt werden, transparent gemacht,

systematisiert und auf Konsensmöglichkeiten geprüft. Darüber hinaus werden abschließend

erste Hinweise auf berufs- und wirtschaftspädagogisch wünschenswerte Gestaltungsoptionen

für die akademische Berufsausbildung gegeben und es wird auf diesbezügliche

Forschungsdesiderate hingewiesen.

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