Roggenkamp, Daniel: Existenz, Legitimation und Notwendigkeit unionaler Sonderabgaben. 2016
Inhalt
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- A. Das relevante deutsche Abgabesystem
- I. Die Steuer
- 1. Übereinstimmung des einfachgesetzlichen und verfassungsrechtlichen Steuerbegriffs
- 2. Die Merkmale des Steuerbegriffs
- 3. Funktionen der Steuer
- II. Vorzugslasten
- III. Sonderabgaben
- 1. Allgemeines zu Sonderabgaben
- 2. Sonderabgaben mit Finanzierungsfunktion
- a. Sachzweck
- b. Homogene Gruppe
- c. Hinreichende Sachnähe zum Abgabezweck und eine daraus gefolgerte Finanzierungsverantwortlichkeit
- d. Gruppennützige Verwendung
- 3. Sonderabgaben ohne Finanzierungsfunktion
- a. Sonderabgaben mit Antriebsfunktion
- b. Sonderabgaben mit Ausgleichsfunktion
- c. Sonderabgaben mit Abschöpfungsfunktion
- 4. Kritische Auseinandersetzung mit den dargestellten Sonderabgabencharakteristika und der Rechtsprechung des BVerfG
- IV. Kritische Würdigung des deutschen Abgabesystems in Bezug auf Sonderabgaben
- B. Die Existenz der unionalen Sonderabgabe im Abgabesystem der EU
- I. Die Historie des Eigenmittelsystems
- 1. Die Finanzierungshistorie der EGKS
- a. Einführung
- b. Die Umlagen
- c. Die sonstigen Einnahmen
- 2. Die Finanzierungshistorie der EAG-Versorgungsagentur
- 3. Die Finanzierungshistorie der EWG
- 4. Die Finanzierungshistorie der EU
- a. Das Maastricht-Urteil als Klarstellung der Finanzbefugnisse der EU
- b. Die Änderungen der unionalen Befugnisse in Haushaltsbelangen und Sachbereichsregelungen durch den Lissabon-Vertrag
- 5. Zwischenergebnis der historischen Betrachtung
- II. Das aktuelle Eigenmittelfinanzierungssystem des Art. 311 AEUV
- 1. Der Begriff der Eigenmittel
- 2. Der Eigenmittelbeschluss
- 3. Die Eigenmittelarten
- a. Die traditionellen Eigenmittel
- b. Mehrwertsteuer-Abgaben
- c. Brutto-Sozialprodukt-Abgaben
- d. Die nicht unter den Eigenmittelbegriff fallenden „sonstigen Einnahmen“
- 4. Kritik an der Eigenmittelinkongruenz
- 5. Zwischenergebnis
- III. Analyse der unionalen Abgabeterminologie
- 1. Der unionale Abgabebegriff
- 2. Der unionale Steuerbegriff
- a. Die Regelungstiefe des Art. 110 AEUV
- b. Der Steuerbegriff des Art. 113 AEUV
- aa. Der Regelungsumfang des Art. 113 AEUV in Bezug auf gegenleistungsbezogene Abgaben
- bb. Der Regelungsumfang des Art. 113 AEUV in Bezug auf nationale parafiskalische Sonderabgaben
- c. Der Steuerbegriff des Art. 114 Abs. 2 AEUV
- d. Der Steuerbegriff des Art. 192 Abs. 2 AEUV
- e. Die Steuerbegrifflichkeit der Kommission
- f. Zusammenfassung
- 3. Die nicht–steuerlichen Abgaben
- a. Gebühren
- aa. Die Gebührendefinition der EuGH-Rechtsprechung insbesondere im Rahmen der Warenverkehrsfreiheit
- (1) Der Gegenleistungsbezug in eigenem Interesse
- (2) Der Gegenleistungsbezug in allgemeinem Interesse
- bb. Das Prinzip der Kostendeckung
- cc. Zusammenfassung
- b. Beiträge
- aa. Der Beitragsbegriff des Primärrechts innerhalb des EWGV
- bb. Der Beitragsbegriff der EuGH-Rechtsprechung und des Sekundärrechts
- cc. Zusammenfassung
- c. Parafiskalische Abgaben
- 4. Ergebnis zur Untersuchung der Terminologie
- IV. Sachbereichsabgaben als Mittel der Union
- V. Kritik an der Existenzannahme unionaler Sonderabgaben als Folge der Übertragung nationaler Abgabesystematik auf das Europarecht
- C. Qualifikation beispielhafter Unions-/ Gemeinschaftsabgaben
- I. Die Abgabequalifikation der allgemeinen Umlage des Art. 49 EGKSV
- II. Die Qualifikation der Euratom-Versorgungsagentur-Abgabe
- III. Besondere Einnahmen der EU innerhalb und außerhalb der Eigenmittel
- 1. Die Zuckermarkt-Abgaben
- a. Allgemeines
- b. Die Qualifikation der Zuckerabgabe als Steuer
- aa. Die allgemeine Haushaltsfinanzierung
- bb. Die Gegenleistungslosigkeit der Abgabe
- c. Die Qualifikation der Zuckerabgabe als nicht steuerliche Last
- aa. Gegenleistung des hoheitlich angebotenen Vertriebswegs
- bb. Die Verursachung der Kosten
- d. Ergebnis
- e. Exkurs: Eigenmittelintegrierte Sachbereichsabgaben als systemwidriger Problembereich am Beispiel der durch Art. 43 AEUV gesetzten Agrarabgaben
- 2. Die Mitverantwortungsabgabe Milch
- a. Allgemeines zur Mitverantwortungsabgabe Milch
- b. Die Einnahmequalifikation der MVA Milch als Eigenmittel
- c. Die materielle Qualifikation der MVA Milch als steuerliche Abgabe
- d. Die Qualifikation der MVA Milch als gegenleistungsbezogene Last
- aa. Die Existenzsicherung als Vorteil und dessen Abschöpfung
- bb. Das Verursacherprinzip innerhalb der MVA Milch
- cc. Ergebnis
- 3. Die Sonderabgabenqualifikation der MVA Milch inkl. der Superabgabe anhand deutscher Abgabeklassifikationen
- IV. Keine nachweisbare Existenz unionaler Sonderabgaben innerhalb der untersuchten Abgabeformen, sondern eine Existenzannahme durch national geprägte Verständnisse
- D. Legitimationsansätze einer potentiellen unionalen Sonderabgabe
- I. Untersuchung von Legitimationsansätzen unionaler Abgaben
- II. Die Legitimationsmöglichkeit einer unionalen Abgabe durch die allgemeine Abgabesetzungskompetenz des Art. 352 AEUV
- III. Die Rechtmäßigkeit einer potentiellen unionalen Sonderabgabenfinanzierung am Beispiel des IASB
- E. Die Entbehrlichkeit des Konstrukts der unionalen Sonderabgabe durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Unionsrechts
- F. Fazit
- G. Zusammenfassenden Thesen
- I. Thesenblock Existenz der unionalen Sonderabgabe
- II. Thesenblock Legitimation der unionalen Sonderabgabe
- III. Thesenblock Notwendigkeit der unionalen Sonderabgabe
- Literaturverzeichnis
