Nach 1984 : Biopoethik des eugenetischen Romans / von Ronja Hannebohm. Paderborn : Brill Deutschland GmbH, 2026
Inhalt
- Half Title
- Title Page
- Copyright Page
- Danksagung
- Vorbemerkung zur Sprachverwendung
- Abbildungsverzeichnis
- Teil I Einleitung
- Kapitel 1 Rahmung: Grundgedanken, Erkenntnisinteressen und Thesen
- Kapitel 2 Methodik: Leitbegriffe, Literatur(wissenschafts)verständnis und Genreverständnis
- Teil II Modellierung des eugenetischen Diskurses
- Kapitel 3 Eugenetische Aushandlungen: Βίος, ήθος und ποίησις im Referenzrahmen der Eugenetik
- Kapitel 4 The self direction of human evolution: Die Eugenetik als kontinuierliches Denkmodell
- 4.1 Eugenetische Ursprungsmythen: Zum Selbstverständnis des Menschen zwischen Mangelbewusstsein und Vollkommenheitsutopie
- 4.2 Eugenetische Gründungsmomente: Zur Verwissenschaftlichung menschlicher Optimierung durch Darwin und Galton
- 4.3 Eugenetische Versprechungen: Zur Mythenbildung sozialdarwinistischer Diskurse zwischen Produktivität und Destruktion
- 4.4 Eugenetische Normalisierungen: Zur Eugenetifizierung der Gesellschaft im Zeitalter des Genoms
- Kapitel 5 The twin poles of autonomy and interconnection: Der Aushandlungsraum der Eugenetik als trading discourse
- 5.1 Βίος und ποίησις im aushandelnden Dialog um ήθος
- 5.2 ‚Handel‘ mit Wissen: Von der trading zone zum trading discourse
- Kapitel 6 Un vaste laboratoire pour des expériences de pensée: Der Aushandlungsmodus der Literatur als Biopoethik
- 6.1 Βίος, ήθος und ποίησις in produktiver Verdichtung
- 6.2 Erlebenswissen in Wissensvarianten: Von der Biopoetik zur Biopoethik
- Kapitel 7 Exkurs: Lebenswissenschaftliche und literarische Texte im ethischen Dialog des eugenetischen Diskurses vor 1984
- Teil III Konzeptualisierung des eugenetischen Romans
- Kapitel 8 Eugenetische Erstbeschreibungen: Der eugenetische Roman als Genre nach 1984
- Kapitel 9 Die subjektivierende Narration am und über den Menschen: Konnexionen von Eugenetik, Subjekt und Narration
- 9.1 Subjekt und Narration im Kulturzustand der Post- und Metamoderne
- 9.2 Subjekt und Narration in und als Macht
- Kapitel 10 Das perspektivierende Futur II: Retrospektiven auf die Zukunft als Perspektiven für die Gegenwart
- 10.1 Verlagerungen: Die zweifache Extemporalisation in die vollendete Zukunft
- 10.2 Verknüpfungen: Die eugenetische Gegenwart im ethischen Reflexionsraum
- Kapitel 11 Ähnlichkeitsrelationen des eugenetischen Romans zu anderen Genres
- Teil IV Einzelanalysen
- Kapitel 12 Eugenetische Fallbeispiele: Das eugenetische Subjekt als Gestal(te)ter seiner Narration
- Kapitel 13 Metamorphosen von Subjekt, Körper, Sprache und Narration: Die Erstbeschreibung des eugenetischen Subjekts in Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale (1985)
- 13.1 Identifying the blanks: Das eugenetische Subjekt als zu beschreibende Leerstelle
- 13.2 Filling the blanks: Junes/Offreds Engführungen und Metamorphosen von Subjekt, Körper, Sprache und Narration als Form eugenetischer Identitätsbildung
- 13.3 Post-future historical notes: Die fiktionale Retrospektive auf die Prospektive Gileads und ihre ethischen Implikationen für die Gegenwart
- 13.4 Style upon style: Atwoods Prinzip des Palimpsests auf textlicher und genretheoretischer Ebene
- 13.5 Not a frill: Fazit zu The Handmaid’s Tale
- Kapitel 14 Grenzziehungen des Mensch(lich)en und Grenzen des Erzählbaren: Die Genealogie des eugenetischen Subjekts in George Turners Brain Child (1991)
- 14.1 Grenzziehungen: Turners Stufen menschlicher otherness
- 14.2 Genealogiegrenzen: Davids investigative Biographiearbeit als subjektivierende Narration
- 14.3 Menschliche Hybris und ethisches Widerstehen: Die Legacy im Futur II und Turners ethische Perspektivierung der zeitgenössischen Eugenetifizierung
- 14.4 Spekulative Literatur und ethische Verantwortung: Turners ethische Konturierung der ‚verantwortungsbewussten‘ Science-Fiction-Literatur
- 14.5 Something to say: Fazit zu Brain Child
- Kapitel 15 Hybridisierungen von Subjekt und Narration: Der Entwurf einer eugenetischen Menschlichkeit in Kazuo Ishiguros Never Let Me Go (2005)
- 15.1 Klone und/als Menschen: Problematische (Selbst-)Verortungen im normalisierten Biokapitalismus
- 15.2 Hybridität als Alternative: Ishiguros Entwurf einer eugenetischen Menschlichkeit
- 15.3 It’s our life: Biopoethisches Wissen mit unmittelbarer Relevanz
- 15.4 England, late 1990s: Ishiguros Umgang mit den Genres der speculative fictions
- 15.5 A serious conversation: Fazit zu Never Let Me Go
- Kapitel 16 Ambivalenz(en) des Dazwischen: Die Auslotung unbestimmter eugenetischer Subjektpositionen in Juli Zehs Corpus Delicti. Ein Prozess (2009)
- 16.1 Unbestimmtheiten: Subjekt, Körper und Narration in der Ambivalenz des Dazwischen
- 16.2 Gegenwartsverdichtung: Realhistorie, Gegenwartsdiskurs und Zukunftsvision im perspektivierenden Futur II
- 16.3 Traditions/bruch/linien: life writing, case studies und speculative fictions als generische Bezugspunkte
- 16.4 Alles zu Ende? Fazit zu Corpus Delicti. Ein Prozess
- Kapitel 17 Variablen des (Post-)Humanums: Das Erzählen des neuen Menschen als eugenetisches Projekt in Emma Braslavskys Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016)
- 17.1 Gestaltungsprojekte: Neue Menschen, neue Menschheit(en) und neue Welt(en) in ihren Narrationen
- 17.2 Stillstandszustand: Affen, Einhörner und Menschen im (sa)ti(e)rischen Futur II
- 17.3 Referenzbrüche: Genrekonventionen im metafiktionalen Spiel
- 17.4 Enden der Welt sind immer Anfänge: Fazit zu Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen
- Teil V Fazit
- Kapitel 18 Rückblicke: Aushandlungen, Erstbeschreibungen und Fallbeispiele nach 1984
- Kapitel 19 Ausblicke: Desiderata, Konsequenzen und Positionierungen
- Quellenverzeichnis
- Begriffsregister
- Back Cover
